Das Wesen der Dinge und der LiebeElizabeth Gilbert

Das Wesen der Dinge und der Liebe

Ganz sicher einer der Romane des Jahres – die Geschichte der Alma Whittaker, die im 19. Jahrhundert ihr Leben den Pflanzen verschreibt und versucht, die Gesetze der Natur zu ergründen. Und dabei über eines stolpert: Wenn doch nur der Stärkste überlebt, warum handeln Menschen dann selbstlos? Sie kommt nicht auf die Antwort und veröffentlicht ihre Theorie daher nicht, der zeitgleich daran forschende Darwin lässt sie einfach außen vor und publiziert. „Das Wesen der Dinge und der Liebe“ erzählt von Almas Vater, der sich nach oben boxt und reich wird, von dem Mädchen, das nach Bildung giert und bald merkt, dass das für Frauen in dieser Zeit weniger als die halbe Miete ist, von einem Leben, das auf ungewöhnliche Weise erfüllt ist. Es führt um die Welt und beleuchtet die einsame Seele, es sind 700 Seiten, die einem eine ungewöhnliche Frau nahebringen. Ein Frauen-Roman? Ja, wahrscheinlich. Aber wen interessiert diese Kategorie, wenn das Buch so gut ist?Gebunden, 22,99 €

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kd1

Spezialitäten: Krimis, aktuelle Belletristik.

Derzeitige Lieblingsbücher: „Nordwasser“ von Ian McGuire und „Gravesend“ von William Boyle.