Eva Illouz: Warum Liebe endet

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Unsere Kultur ist unendlich reich an Darstellungen und Geschichten, die vom Erscheinen der Liebe im Leben der Menschen handeln. Erstaunlicherweise ist sie aber eher wortkarg, wenn es um den nicht weniger mysteriösen Moment geht, in dem die Liebe endet (oder erst gar nicht beginnt).
Warum ist mit Blick auf unsere sexuellen und romantischen Beziehungen vor allem eines selbstverständlich geworden: sich von ihnen zu verabschieden?
Anhand einer großen Vielfalt an literarischen und geistesgeschichtlichen Quellen sowie im Rückgriff auf zahlreiche Gespräche, die sie mit Frauen und Männern aus verschiedenen Ländern geführt hat, arbeitet Illouz souverän heraus, wie es um Beziehungen in Zeiten von Speed-Dating und Tinder, von Gelegenheitssex und Körperkult bestellt ist – und warum insbesondere Frauen die Leidtragenden dieser gleichermaßen sexualisierten wie sexuell befreiten Kultur sind.

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kd1

Spezialitäten: Krimis, aktuelle Belletristik.

Derzeitige Lieblingsbücher: „Nordwasser“ von Ian McGuire und „Gravesend“ von William Boyle.